Das Frequenzspektrum von Hochfrequenz

Die technische Anwendung von elektromagnetischen Wellen findet in drei großen Frequenzbereich-Paketen statt.

Frequenzbereich von 9 kHz – 800 MHz – hauptsächlich zur Übertragung von analogen Radio und Fernsehprogrammen senden ungepulste Signale. Neue Techniken zur digitalen Signalübertragung wie Mobilfunk, Heimtelefone und Computer-Funknetzwerke nutzen die Frequenzen von 900 MHz und 5,7 GHz. Diese senden mit Ausnahme der CT1+ Technik (alte Generation von Schnurlostelefonen) gepulste Signale. Radaranlagen arbeiten im Frequenzbereich ab ca. 1,5 GHz bis über 100 GHz gleichfalls mit gepulster Strahlung.

Gepulste Strahlung wird von der gesundheitlichen Relevanz im Allgemeinen als wesentlich kritischer als ungepulste Strahlung eingeschätzt. Der Grund dafür ist, dass der periodische Anstieg und Abfall des elektromagnetischen Feldes im Körper zusätzliche Effekte bewirken können.

Gepulste oder ungepulste Signalübertragung – wo ist da der Unterschied?

Eine sehr wesentliche Unterscheidung zwischen den verschiedenen Funk-Anwendungen ist die gepulste oder ungepulste Signalübertragung. Gepulst bedeutet, dass nicht permanent ein Funksignal ausgestrahlt wird, sondern dass das Funksignal ähnlich einem Blinklicht ein- und ausgeschaltet wird. So können beispielsweise beim GSM-Mobilfunk mehrere Sender sich eine Frequenz teilen. Es werden Einzelimpulse von bis zu 8 Handys auf der selben Frequenz gefunkt, und in einem starren Takt nacheinander gesendet. Die Pulsfrequenzen der Funkdienste sind in den technischen Funkstandards definiert. Neben der Pulsfrequenz GSM 900 – 217 Impulse pro Sekunde, werden auch technisch bedingte Impulse übertragen, z.B. der Gesprächskanal einer GSM Antenne mit Synchronisationsimpulsen verursachen eine Pulsfrequenz von 8,34 Hz.

Problematisch ist, dass die Pulsfrequenzen bestimmter Funkdienste im Bereich von 1 bis 30 Herz und damit im Bereich der Gehirnwellenfrequenzen liegen. Der periodische Anstieg und Abfall des elektromagnetischen Feldes im Körper kann zusätzliche Effekte bewirken.

Gehirnwellen:

Delta 1…3 Hz, Theta 4…7 Hz, Alpha 8…12 Hz, Beta 13…30 Hz

Pulsfrequenzen:

2 Hz – GSM-Handy Magnetfeld- pulse d. Elektronik, Standby

4.25 Hz – GSM Steuerkanal

8.34 Hz – GSM Gesprächskanal

10 Hz – WLAN Router im Standby

10.42 Hz – DAB-T digitales Radio